13.02.2017

von Stiftung Warentest B° RB

Kreuzfahrt

Stiftung Warentest Kreuzfahrt: Kostenfallen und wie man sich schützt

Stiftung Warentest

Der Kreuzfahrtmarkt boomt. Allein in den Jahren 2005 und 2015 hat sich die Anzahl der deutschen Passagiere knapp verdreifacht – rund 2,2 Millionen Deutsche gingen 2015 an Bord. Doch nicht jede Fahrt verläuft so romantisch wie in der Fernsehserie „Das Traumschiff“. Nicht selten klagen Kreuzfahrer über horrende Handykosten, schlechte Unterbringung wie eine Innen- statt einer gebuchten Balkonkabine und andere Ärgernisse. Worauf Kunden achten sollten und was sie bei Reisemängeln tun können, erläutert die Zeitschrift Finanztest in ihrer März-Ausgabe. Online ist der Artikel unter www.test.de/kreuzfahrttipps veröffentlicht.

Ein häufiges Ärgernis bei Kreuzfahrten war in den vergangenen Jahren das Trinkgeld, das bei einigen Anbietern automatisch vom Bordkonto abgebucht wurde. Trinkgelder von 10 Euro und mehr pro Reisendem pro Tag – auch für mitreisende Kinder – waren keine Seltenheit. Dagegen können sich Reisende seit 2016 unter bestimmten Umständen wehren.

Richtig teuer kann auch mobiles Telefonieren an Bord werden. Telefonminutenpreise von 6,50 Euro sind möglich, sogar in der EU, denn die üblichen Roaminggebühren gelten an Bord nicht, dort sind Satellitennetze aktiv. Auch wer nicht im Internet surft, zahlt mitunter horrende Preise, wenn das Mobiltelefon unbemerkt Apps aktualisiert. Wie man sein Handy einstellt, um die Kostenfallen zu umgehen, beschreibt der Artikel ebenso wie, was man tun kann, wenn einem vom Veranstalter eine Innenkabine statt der gebuchten Balkonkabine zugewiesen wird. Achtung ist beim Bezahlen mit der Kreditkarte an Bord geboten. Manche Kreuzfahrtgesellschaften verlangen Gebühren von bis zu 3 Prozent.

Geht auf einer Kreuzfahrt etwas schief, ist es wichtig, gut versichert zu sein. Private Auslandsreise-Krankenversicherungen sind für Urlaube in anderen Ländern immer sinnvoll. Sie schützen vor unnötigen Kosten und bieten zusätzlichen Service, zum Beispiel einen notwendigen Krankenrücktransport. Wer mehr als 56 Tage unterwegs ist, benötigt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Langzeitschutz. Auch ein Kombitarif für Reiserücktritt und Reiseabbruch ist sinnvoll, falls ein Ereignis die Reise verhindert oder einen Abbruch notwendig macht. Empfehlenswerte Tarife für diese Versicherungen listet Finanztest ebenfalls auf.

Der ausführliche Artikel Kreuzfahrt erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 15.02.2017 am Kiosk) und ist bereits online abrufbar.

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