06.04.2016

von Kantorei Haßberge B° RB

Joseph Haydn: Missa Cellensis, Cäcilienmesse

Die größte und festlichste Orchestermesse von Joseph Haydn, seine Große Mariazeller Messe (Hob. XXII:5 von 1766), auch Cäcilienmesse genannt, wird am 9. April 2016 um 20 Uhr in der Stadtpfarrkirche Haßfurt erklingen

Kantorei Haßberge

Unter der Leitung von Dekanatskantor Matthias Göttemann singen die Sängerinnen und Sänger der Kantorei Haßberge, namhafte Solisten und spielt das Orchester Würzburg. Das Orchester ist mit Trompeten, Pauken, Oboe Fagott, Streichern und Orgel feierlich besetzt. Ein renommiertes Solistenensemble wechselt mit dem Konzertchor Kantorei Hassberge ab, der aus musikbegeisterten Sängern dieser Region aller Couleur besetzt ist. 

Zur Entstehung des Werkes schrieb die Leipziger Allgemeine Musikalische Zeitung (1804): “Von jener Messe Haydns können wir aber nicht unterlassen … sie … vorzüglich anzuempfehlen.” Und weiter heißt es: „Wir halten diese Messe für die vollendetste unter allen bisher bekannt gewordenen, und Sätze, wie das zweyte Kyrie, Gloria, Qui tollis, Et incarnatus, und Et resurrexit, können auch nie veralten, weil in ihnen …  ein Geist lebt, welcher über allem schwebt, was Mode heisst …”

Fakten
Joseph Haydn: Missa Cellensis, Cäcilienmesse

9. April 2016 um 20 Uhr in der Stadtpfarrkirche Haßfurt

Nach exakt 250 Jahren will dieses Meisterwerk der Kirchenmusik die Herzen der Zuhörer gewinnen. Das wird gelingen, denn die Messe lebt von Heiterkeit und Weltlichkeit. Haydn hat einen symphonischen Geist in die Komposition gelegt. Er begann die Komposition der Messe im Jahr 1766, in diesem Jahr wurde Haydn erster Kapellmeister beim Fürsten Esterhazy und war damit auch für die Kirchenmusik zuständig. Abgeschlossen wurde die Komposition vermutlich im Jahr 1773. 

Diese Messe ist die größte Messkomposition, die er jemals geschrieben hat. Vor allem das Gloria hat eine enorme Länge, es besitzt 821 Takte und ist in 7 Teile untergliedert. Wahrscheinlich wollte Haydn mit dieser Messe sein ganzes kompositorisches Können unter Beweis stellen, denn die Messe ist reich an Fugen und fast opernhaften Soli. Nach der feierlichen Anrufung „Kyrie eleison, dem das „Christe eleison“ folgt, wird die Wiederkehr des „Kyrie“zur kunstvollen Chorfuge. Das „Gloria“ besteht aus Einzelstücken verschiedenen Charakters. Von eindringlicher Wirkung ist das „Qui tollis“, ein langes, ausdrucksstarkes, instrumental reich begleitetes Adagio der Chor- und Solostimmen. „Credo“ und „Sanctus“ sind dagegen kürzer. Einen Ruhepunkt bildet das „Benedictus“ mit homophoner Schlichtheit.

Die chorsymphonischen Konzerte der "Kirchenmusik in den Hassbergen" sind inzwischen ein Markenzeichen dieser Region - Herzliche Einladung!

Leitung: Matthias Göttemann 

Kartenvorverkauf: HT und www.kirchenmusik-hassberge.de 

Preise: 18/15/9 Euro ermäßigt für Schüler und Studenten 15/11/7 Euro 

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