30.04.2018

von akz-o B° RB

Wandern im Eggental

Hüttentouren und Alpenglühen – Genuss und Erlebnis im Eggental

Wanderer im Eggental

Das Südtiroler Eggental vereint einige Superlative: Extra viele Sonnenstunden bis weit in den Herbst hinein, ein 530 Kilometer dichtes Wanderwegenetz und mit den Dolomiten-Bergmassiven Rosengarten, Latemar und Schlern ein beeindruckendes Panorama, das zum Unesco-Welterbe gehört. Die besten Voraussetzungen also für einen perfekten Wanderurlaub. Dabei wird auch der Genuss groß geschrieben. Zum Beispiel bei der Latemar-Hüttentour: Acht Almhütten und Schupfen bieten traditionelle Nachspeisen an, von der Strudel-Symphonie, über Apfelküchlein und Mohnkrapfen bis hin zu Eisträumen.

Dolomiten hautnah erleben

Ein Muss für alle Bergfexe ist die anspruchsvolle, panoramareiche Rundwanderung um den Rosengarten. Hier kann man die Dolomiten hautnah erleben. Den ersten Teil erleichtert man sich am besten, indem man bis zum Rifugio Paolina auf 2125 Meter den Sessellift nutzt. Dann führt der Wanderweg immer näher an die mächtigen Felsen heran – mittendrin thront ein über 2,50 Meter hoher Greifvogel aus Bronze. Mit ihm wurde dem Südtiroler Fremdenverkehrspionier Theodor Christomannos (1854-1911) ein Denkmal gesetzt. Weiter geht es ohne große Höhendifferenzen bis zum Rifugio Roda di Vael. Die schöne Sonnenterrasse und das Traum-Panorama stellen die Wanderer vor die erste große Entscheidung: Erst einmal gemütlich einkehren, einen Ausflug auf den Masaré-Klettersteig wagen, der auf die Rotwand (2.806 m) hinaufführt – oder doch lieber weiter auf dem Rundweg bleiben? Dank zahlreicher Hütten und Gipfel auf der Strecke kann man die Route je nach Lust, Laune und alpinem Können in einem Tag mit einer Gehzeit von sechs Stunden bewältigen oder als gemütliche Zweitages-Tour mit Übernachtung planen.

Sagenwanderungen

Außerdem kann man im Eggental (www.eggental.com) etliche Wanderungen auf den Spuren von Sagengestalten unternehmen. Zum Beispiel die Sagenwanderung zum Karersee, der in allen Blau- und Grünschattierungen schimmert. Die „Perle der Dolomiten“, verdankt ihr einzigartiges Farbenspiel angeblich einem liebeskranken Hexenmeister. Der hatte für eine hübsche Nixe einen Regenbogen mit Juwelen an den Himmel gezaubert. Doch die tauchte einfach ab und vor lauter Wut zerschmetterte der Hexer sein Kunstwerk und warf es ihr hinterher. Auf ladinisch heißt der Karersee, in dem sich die Nordwände des Latemar spiegeln, heute noch „Lec de ergobando“, übersetzt: Regenbogensee.

Egal für welche schöne Tour man sich entscheidet – in jeder Ortschaft und an jedem Wanderweg gibt es zahlreiche Jausenstationen und Almhütten, die Wanderer und Spaziergänger mit leckerer typischer Südtiroler Kost bewirten. Denn im Eggental gehören aktiv sein und Genuss einfach zusammen.

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